Richard Kelly ist schon ein Phänomen. Nachdem sich gleich sein erster Spielfilm Donnie Darko als absoluter Geniestreich und Kultfilm entpuppte, schien Kelly in eine kreative Krise zu verfallen, weder das schwache Drehbuch zu Domino noch das wirre und seltsam besetzte Projekt Southland Tales konnten Kritiker und Fans überzeugen. Vielleicht hat Kelly gerade aus dem Southland Tales Fiasko gelernt und sucht sein Glück nun ganz im Mainstream. Danach sieht es zumindest im Trailer zu seinem neuen Film, The Box aus.

Norma and Arthur Lewis, a suburban couple with a young child, receive a simple wooden box as a gift, which bears fatal and irrevocable consequences. A mysterious stranger, delivers the message that the box promises to bestow upon its owner $1 million with the press of a button. But, pressing this button will simultaneously cause the death of another human being somewhere in the world; someone they don’t know. With just 24 hours to have the box in their possession, Norma and Arthur find themselves in the cross-hairs of a startling moral dilemma and must face the true nature of their humanity.

Das sieht ja jetzt nicht alles unbedingt schlecht aus, aber halt auch nicht besonders originell oder aufregend. Und ist das im Trailer wirklich Cameron Diaz oder nicht eher ihre Mutter?

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

Hallelujah, das sieht geil aus. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass das The Shamhammers bester Film seit The Sixth Sense wird, denn sein wir mal ehrlich, seitdem hat er (mit der halben Ausnahme Signs) ja nur Bockmist gedreht.

Avatar, The Last Airbender ist so ziemlich die einzige Zeichentrickserie die ich in meinem relativ fortgeschrittenen Alter noch gerne schaue, mich begeistern vor allem die epische Hintergrundgeschichte und die sympathischen Charaktere, wenn sich Shyamalan an das Original hält kann da wirklich nichts schief gehen. Zumindest ist das Projekt um ein Vielfaches interessanter als seine Unbreakable 2 Schnapsidee.

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

Ehrlich gesagt war ich nach den diversen Meldungen, dass Quentin Tarantinos Nazijägergaudi drastisch gekürzt in den Kinos anlaufen wird sehr besorgt. Denn gerade wenn man den Reviews aus Cannes Glauben schenkt, nach denen der Film wesentlich handlungsintensiver ist, als der erste Trailer vermuten lässt, könnte das ein echtes Problem sein. Trotzdem rockt auch der zweite Trailer gewaltig, nur mit Brad Pitts Südstaatenakzent werde ich irgendwie gar nicht warm.

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

Nachdem für Tim Burtons Neuinterpratation des Buchklassikers Alice Im Wunderland nach nicht einmal 6 Wochen Drehzeit die letzte Klappe gefallen ist, gibt es jetzt einige neue Eindrücke aus dem Film, die mit dem verrückten Hutmacher (Johnny Depp), der weißen (Anne Hathaway) sowie der roten Königen (Helena Bonham Carter) drei der Protagonisten sowie zwei Szenenbilder zeigen.

aliceinwonderland-JuneFL-depp-med
aliceinwonderland-JuneFL-conceptfull02
aliceinwonderland-JuneFL-conceptfull01

Hier gibt es die restlichen Bilder. Irgendwie muss ich sagen dass mir das auf den Bildern zu künstlich aussieht. Klar, man erkennt Burtons Stil, und es handelt sich wohl lediglich um concept art, aber so ganz überzeugt bin ich leider noch nicht.

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

The Time Traveler`s Wife basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Audrey Niffenger, der Elemente der klassischen Zeitreisegeschichte mit Romantik verknüpft ohne dabei zu sehr in den Kitsch abzurutschen. Dieser Spagat scheint der Verfilmung aber weniger gut gelungen, die Rührseligkeit tropft dem Trailer ja nur so aus den Bildern…

Da ich aber vor etlichen Jahren einen Eid geschworen habe, mir jeden Film mit Zeitreisethematik anzuschauen, und sei er noch so mies, werde ich hier wohl auch nicht umhin kommen :)

Based on the best-selling book about a love that transcends time. Clare has been in love with Henry her entire life. She believes they are destined to be together, even though she never knows when they will be separated: Henry is a time traveler–cursed with a rare genetic anomaly that causes him to live his life on a shifting timeline, skipping back and forth through his lifespan with no control. Despite the fact that Henry’s travels force them apart with no warning, Clare desperately tries to build a life with her one true love.

Regie führt der deutsche Exportfilmemacher Robert Schwentke (Flightplan). Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

Zwar hat der Trailer zu Martin Scorceses neuem Film Shutter Island schon ein paar Tage auf dem Buckel, da ich in den letzten Tagen aber eine Menge um die Ohren hatte reiche ihn ihn hiermit feierlich nach:

Wow, das macht doch mal richtig Eindruck. Sowohl die erstklassige Schauspielerriege als auch das Setting und die generelle düster-morbide Stimmung lassen mich auf einen klasse Thriller hoffen, und Rorschach spielt auch mit :)

In Shutter Island spielt Leonardo DiCaprio einen Polizisten, der eine aus einer Nervenheilanstalt geflohene Patientin aufspüren soll, der Film startet Anfang Oktober in den deutschen Kinos.

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

podcast

Nachdem es in letzter Zeit etwas (viel zu) still auf meinem Blog geworden ist, melden Frankie und ich uns aus dem “Urlaub” zurück, und besprechen im neuen Podcast unter anderem Terminator: Salvation, Sam Raimis neuen Horrorfilm Drag Me To Hell und den Trailer zu Shutter Island. Am Ende gibts dann noch ein kurzes Spontanreview von In Bruges von mir, den ich letzte Woche endlich gesehen habe.

Und ab nächster Woche werde ich mich dann sicher auch mal wieder um den Blog kümmern, versprochen :)

Viel Spaß beim Zuhören, Kommentare sind wie immer sehr erwünscht!

0:01 – 1:05: Intro
1:06 – 15:15: Terminator Salvation
15:16 – 27:16: Drag Me To Hell
27:17 – 32:30: Shutter Island Trailer
32:31 – 36:35: In Bruges
36:36 – 38:04: Meine Entschuldigung bei Jennifer Conelly & Outro

Jetzt anhören…

 
 Filmabend Podcast - Die Dritte [38:05m]: Play Now | Play in Popup

… oder downloaden & abonnieren!

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

dmth

17 lange Jahre ist es her, seit Sam Raimi mit Armee der Finsternis seinen letzten richtigen Horrorfilm gedreht hat, und das obwohl sich der damals gerade 21jährige Regisseur mit Tanz der Teufel ausgerechnet in diesem Genre einen Namen als Kultregisseur machte. Raimi schien seine Zeit und Mühe lieber in kommerziell effektivere Blockbuster wie die Spiderman Filme zu stecken. Umso mehr waren seine Fans der ersten Stunde aus dem Häuschen, als er mit Drag Me To Hell einen neuen Horrorfilm ankündigte, und das Warten hat sich tatsächlich gelohnt.

Bereits der Vorspann macht deutlich, wohin die Reise für Raimi gehen soll. Statt dem modernen CGI-animierten Universallogo bekommt man im Kino noch einmal die etwas verwaschen und angestaubt aussehende Erdkugel mitsamt Universal Schriftzug zu Gesicht, das seit den 80er Jahren ausgestorben war. „Back to the roots“ also, da kommt Freude auf. Und tatsächlich wirkt Drag Me To Hell, als hätte Raimi nie aufgehört Horrorfilme zu drehen. Bereits die Eröffnungsszene, in der unsichtbare Dämonen Menschen während einem gescheiterten Exorzismus unsanft durch die Luft wirbeln bietet den Fans alles, was sie an Raimi spätestens seit Tanz der Teufel 2 lieben: Übertriebene, sich fast im Slapstick Bereich bewegende Horroraction.

Auch Christine Brown (Alison Lohman), die Heldin des Films erinnert erfrischend an Bruce Campbells Paraderolle Ash, der ursprünglich auch ein völlig normaler Nobody war, und später im Kampf gegen übernatürliche Kräfte über sich hinauswachsen musste.
Und wenn Christine im Verlauf des Films im strömenden Regen eine Leiche ausbuddelt, um ihr den Fluch zurückzugeben inszeniert Raimi seine Hauptfigur ebenso wie seinen damaligen Helden als heldenhafte Horrorikone, wenn auch mit einem kleinen Augenzwinkern und Selbstironie.

Diese Selbstironie ist es auch, die Drag Me To Hell so gut macht. Während einige Fans enttäuscht waren, dass sie von Raimis neuem PG-13 Film keine Hardcore Splatterszenen serviert bekommen, ersetzt der Regisseur diese durch einige extreme Ekelszenen, die auch nicht viel weniger krass sind als zu Tanz der Teufel Zeiten, nur eben weniger blutig und tatsächlich lustig. Die Balance zwischen Horror und ständigem comic relief gelingt ausgesprochen gut, da die humorvollen Szenen nie erzwungen wirken sondern sich gut in den Grundton des Films einfügen.

Sam Raimi zeigt Hollywood und diversen importierten japanischen Regisseuren mit Drag Me To Hell wie PG-13 Horror aussehen muss, damit er funktioniert. Den Vogel schießt Raimi dann am Ende des Films ab, als er den bis dahin eher lockeren und spaßigen Grundton des Films plötzlich herumreißt und das Publikum mit offenen Mündern im Kino zurücklässt.

Raimi ist zurück, das ist jedenfalls mein Eindruck nach Drag Me To Hell, bleibt zu hoffen dass er mit diesem Film wieder Blut für das Horrorgenre geleckt hat und dies nicht sein letzter Funschocker war.

rating9base

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit

04
Wir schreiben die fünfte Woche der Sommercharts und zum fünften Mal gibt es einen neuen Spitzenreiter. Wirklich überraschend ist dies natürlich nicht. Dazu muss man nur in die Historie Pixars schauen, denn Up ist der zehnte Film des Studios, der bis ganz an die Spitze geschafft hat. Bei bisher nur 10 veröffentlichten Filmen entspricht das einer Quote von 100%. Angesichts solcher Zahlen kommen Konkurrenten ins Staunen und dabei fußt der Erfolg Pixars nicht nur auf der technischen Seite, denn der Animationsfilm an sicht ist immer perfekter geworden und die Konkurrenz hat hier schon längst aufgeholt. Nein, es sind vor allem die Geschichten, die dann doch wieder den Unterschied machen und getreu dem Motto, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, hat es Up auf $ 68,11 Mio. am Wochenende gebracht und reiht sich als drittbester Starter des Studios ein.

Auf den zweiten Platz wurde Night at the Museum: Battle of the Smithsonian verdrängt, der auch aufgrund der o.g. starken Konkurrenz für seine Zielgruppe um 55% einbrach und sich so mit $ 24,35 Mio. zufriedengeben musste. Damit stehen $ 104,15 Mio. in den Büchern und wir kommen zu der Erkenntnis: An das Einspiel des ersten Teils wird man in Jahren nicht herankommen.

Auch nicht wirklich dolle ist das weitere Abschneiden von Terminator Salvation, der noch mehr auf den Deckel bekam und sich mit $ 16,43 Mio. begnügen darf. Schaut man hier auf die Performance und die gegenwärtigen $ 90,95 Mio. sind auch hier die Werte des unmittelbaren Vorgängers reine Utopie. Mal sehen, wie sich der Film auf den weltweiten Märkten schlagen wird.

Sam Raimis Drag Me to Hell schaffte es übrigens auf den vierten Platz und mit $ 15,83 Mio. war das eine durchaus knappe Angelegenheit. Insgesamt ist es aber trotzdem ein Start mitten im Nirgendwo und bezeichnend ist auch die Tatsache, dass man auch unter dem Genreschnitt lag. Das nächste Mal vielleicht eine bessere Zeit aussuchen.

Schaut man in die Zukunft, sind zwei Szenarien möglich. Nr. 1 würde bedeuten, dass es Up als erster Film des Sommers schaffen könnte, auf dem Thron zu bleiben, denn Nr. 2, quasi der Sprung an die Spitze durch einen Neustarter, ist durchaus fraglich, gibt es am kommenden Wochenende eher Wackelkandidaten zu bestaunen. Sollte es die R-Rated Komödie The Hangover von Warner schaffen, wäre das sicherlich ein großer Wurf für das Studio. Mit 3200 Kopien ist man da nicht fernab der Realität. Verdammt zu siegen ist dagegen Will Ferrells Land of the Lost, der für mich ein größeres Fragezeichen darstellt und 3500 Filmrollen im Gepäck hat. Langweilig wird es sicherlich nicht.

Diesen Artikel bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit