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Im neuen Podcast besprechen wir neben Pixars neuem Film UP unter anderem Hinter Kaifeck sowie die Trailer zu A Nightmare On Elm Street, The Crazies und The Imaginarium Of Dr. Parnassus.

In der Top 5 geht es diesmal um Animationsfilme, vielen Dank an alle die uns ihre persönliche Liste mitgeteilt haben. In der nächsten Ausgabe wird es dann gruselig, Ende Oktober machen wir ein Halloween Special mit Reviews zu Orphan und Trick r Treat. In der Top 5 geht es dann (Überraschung) um Horrorfilme, also schickt mit eure Lieblingsfilme in diesem Genre entweder an kontakt [at] filmabend.info, als Kommentar zu diesem Artikel oder per Twitter.

Dem aufmerksamen Zuhörer wird eventuell auffallen, dass ich diesmal bei der Begrüßung etwas voreilig war, es handelt sich um die siebte Ausgabe unseres Podcasts, nicht um die achte ;)

Shownotes

00:01 Intro & Begrüssung
01:35: Trailer
Nightmare On Elm Street, The Crazies, The Imaginarium Of Dr. Parnassus
25:51: Reviews
Hinter Kaifeck, UP
50:47: Top5: Animationsfilme
1:19:40: Outro

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 Standard Podcast [81:34m]: Play Now | Play in Popup

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Ganz getreu dem Motto “die Letzten werden die Ersten sein” gibt es den Trailer zu Terry Gilliams neuem Kinospektakel The Imaginarium Of Dr. Parnassus nun auch bei mir.

Ich hatte den Film ehrlich gesagt schon aufgegeben, nachdem Gilliam der Hauptdarsteller mitten in den Dreharbeiten weggestorben war und mich die ersten Bilder nicht wirklich vom Hocker gerissen haben. Der Trailer hat mich jetzt aber wirklich umgehauen, wie geil ist das denn bitte? Das könnte Gilliams langverdienter kommerzieller Durchbruch werden. Der Film steht jetzt jedenfalls ganz weit oben auf meiner must-see Liste für dieses Jahr.

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HinterKaifeck

Die deutsche Filmindustrie ist ja nicht gerade für spannende Thriller- oder Horrorfilme bekannt, das überlässt man lieber den Amerikanern, obwohl Filme wie Tattoo, Das Experiment und Antikörper durchaus gezeigt haben, dass ab und an auch hierzulande interessante Thrillerproduktionen entstehen. Hinter Kaifeck ist zumindest an der Oberfläche ein durchaus solider Mystery-Thriller, der sich an internationalen Standards messen lassen kann.

Auf der Suche nach Motiven für sein Buch über bayerische Bräuche und Traditionen verschlägt es den Fotografen Marc (Benno Fürmann) mit seinem Sohn in das abgelegene bayerische Dorf Hinterkaifeck. Bald wird er von kryptischen Alpträumen und Visionen geplagt, die in Verbindung mit einem grausamen Mord zu stehen scheinen, der sich hier vor 80 Jahren ereignet hat.

Hinter Kaifeck versteht es von Anfang an, eine intensive und unheilvolle Stimmung aufzubauen, und verzichtet dabei erfreulicherweise auf zu viele vorhersehbare Schockmomente. Der Gruselfaktor ergibt sich hier eher aus der ruhigen Erzählweise in Verbindung mit den grauen Bildern des ständig von dichten Nebelschwaden umgebenen Dorfes. Die rätselhaften Visionen der Hauptfigur sorgen schnell für Suspense und es dauert nicht lange bis dem Zuschauer die einzelnen Puzzlestücke präsentiert werden, die das Rätsel um Marcs Verbindung mit dem Mordfall Stück für Stück offenbaren.

Die Regisseurin Esther Gronenborn ergänzt das Ratespiel durch eine beeindruckende Bildästhetik, vor allem die bedrohlichen Traumszenen werden audiovisuell hervorragend inszeniert, handwerklich braucht Hinter Kaifeck hier keinen Vergleich mit Hollywood zu scheuen. Leider ist Benno Fürmann mit seiner Rolle im Gegensatz zu Alexandra Maria Lara, die hier wie gewohnt eine solide Vorstellung abliefert, sichtlich überfordert. Er wirkt hölzern und unsympathisch, in den Dialogen hat man fast das Gefühl er würde seinen Text ablesen.

Darüber hinaus geht Hinter Kaifeck nach dem großen Twist leider schnell die Luft aus. Auch wenn die Lösung des Rätsels noch durchaus Sinn macht, kippt der zuvor so angenehm atmosphärische Grusler schnell in altbekannte Action und abgedroschene Klischees. Das ist schade, weil der Film das eigentlich gar nicht nötig hätte. So bleibt Hinter Kaifeck ein vor allem zu Beginn spannender und handwerklich beeindruckender deutscher Thriller auf internationalem Niveau, der inhaltlich aber leider nichts Neues zu bieten hat. 6,5/10

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Der Trailer zum Remake von Romero Klassiker The Crazies macht wider Erwarten wirklich Stimmung. Ich hoffe der Film konzentriert sich am Ende nicht auf die paar im Trailer angedeuteten Schockeffekte, sondern auf Atmosphäre. Dann könnte das wirklich was werden, trotz diesem Ottifanten-Milchbubi.

Musikalisch unterlegt wurde der Trailer ausnahmsweise mal nicht mit dem Requiem For A Dream Theme, sondern ganz originell *hüstel* mit einer melancholischen Ballade.

Bei Apple gibts den Trailer in HD.

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Pixar beweisen mit ihren Filmen zwar, dass 3D Animationsfilme nicht kindisch sein müssen, so ganz ist die 3D Animation aber noch nicht dem Genre des “Familienfilms” entwachsen. Der schwedische Film Metropia verspricht mit seinem Trailer und den Screenshots, die ihr nach dem Sprung findet zur Abwechslung einmal eine wirklich düstere Geschichte, die sich ausschließlich an Erwachsene richtet.

Hauptfigur der Geschichte ist Roger, der in seinem Kopf Stimmen hört und einer Verschwörung auf die Spur kommt.

Mich erinnert das Ganze sehr an David Lynch oder Terry Gilliam, auch wenn man im Trailer nicht viel von der Geschichte erfährt, die Atmosphäre gefällt mir durchaus gut. Als Sprecher bekommt man im Original Vincent Gallo, Juliette Lewis, und Stellan Skarsgård zu hören. Ja, das könnte was werden.

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