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Nachdem es in letzter Zeit etwas (viel zu) still auf meinem Blog geworden ist, melden Frankie und ich uns aus dem “Urlaub” zurück, und besprechen im neuen Podcast unter anderem Terminator: Salvation, Sam Raimis neuen Horrorfilm Drag Me To Hell und den Trailer zu Shutter Island. Am Ende gibts dann noch ein kurzes Spontanreview von In Bruges von mir, den ich letzte Woche endlich gesehen habe.

Und ab nächster Woche werde ich mich dann sicher auch mal wieder um den Blog kümmern, versprochen :)

Viel Spaß beim Zuhören, Kommentare sind wie immer sehr erwünscht!

0:01 – 1:05: Intro
1:06 – 15:15: Terminator Salvation
15:16 – 27:16: Drag Me To Hell
27:17 – 32:30: Shutter Island Trailer
32:31 – 36:35: In Bruges
36:36 – 38:04: Meine Entschuldigung bei Jennifer Conelly & Outro

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17 lange Jahre ist es her, seit Sam Raimi mit Armee der Finsternis seinen letzten richtigen Horrorfilm gedreht hat, und das obwohl sich der damals gerade 21jährige Regisseur mit Tanz der Teufel ausgerechnet in diesem Genre einen Namen als Kultregisseur machte. Raimi schien seine Zeit und Mühe lieber in kommerziell effektivere Blockbuster wie die Spiderman Filme zu stecken. Umso mehr waren seine Fans der ersten Stunde aus dem Häuschen, als er mit Drag Me To Hell einen neuen Horrorfilm ankündigte, und das Warten hat sich tatsächlich gelohnt.

Bereits der Vorspann macht deutlich, wohin die Reise für Raimi gehen soll. Statt dem modernen CGI-animierten Universallogo bekommt man im Kino noch einmal die etwas verwaschen und angestaubt aussehende Erdkugel mitsamt Universal Schriftzug zu Gesicht, das seit den 80er Jahren ausgestorben war. „Back to the roots“ also, da kommt Freude auf. Und tatsächlich wirkt Drag Me To Hell, als hätte Raimi nie aufgehört Horrorfilme zu drehen. Bereits die Eröffnungsszene, in der unsichtbare Dämonen Menschen während einem gescheiterten Exorzismus unsanft durch die Luft wirbeln bietet den Fans alles, was sie an Raimi spätestens seit Tanz der Teufel 2 lieben: Übertriebene, sich fast im Slapstick Bereich bewegende Horroraction.

Auch Christine Brown (Alison Lohman), die Heldin des Films erinnert erfrischend an Bruce Campbells Paraderolle Ash, der ursprünglich auch ein völlig normaler Nobody war, und später im Kampf gegen übernatürliche Kräfte über sich hinauswachsen musste.
Und wenn Christine im Verlauf des Films im strömenden Regen eine Leiche ausbuddelt, um ihr den Fluch zurückzugeben inszeniert Raimi seine Hauptfigur ebenso wie seinen damaligen Helden als heldenhafte Horrorikone, wenn auch mit einem kleinen Augenzwinkern und Selbstironie.

Diese Selbstironie ist es auch, die Drag Me To Hell so gut macht. Während einige Fans enttäuscht waren, dass sie von Raimis neuem PG-13 Film keine Hardcore Splatterszenen serviert bekommen, ersetzt der Regisseur diese durch einige extreme Ekelszenen, die auch nicht viel weniger krass sind als zu Tanz der Teufel Zeiten, nur eben weniger blutig und tatsächlich lustig. Die Balance zwischen Horror und ständigem comic relief gelingt ausgesprochen gut, da die humorvollen Szenen nie erzwungen wirken sondern sich gut in den Grundton des Films einfügen.

Sam Raimi zeigt Hollywood und diversen importierten japanischen Regisseuren mit Drag Me To Hell wie PG-13 Horror aussehen muss, damit er funktioniert. Den Vogel schießt Raimi dann am Ende des Films ab, als er den bis dahin eher lockeren und spaßigen Grundton des Films plötzlich herumreißt und das Publikum mit offenen Mündern im Kino zurücklässt.

Raimi ist zurück, das ist jedenfalls mein Eindruck nach Drag Me To Hell, bleibt zu hoffen dass er mit diesem Film wieder Blut für das Horrorgenre geleckt hat und dies nicht sein letzter Funschocker war.

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Die Schlacht hatte etwas Episches und doch kann es am Ende nur einen Sieger geben. Dabei ist die ganze Geschichte dann auch noch wesentlich eindeutiger ausgegangen als man es hätte erwarten können. Das US-Boxoffice hat das erste Aufeinandertreffen zweier Blockbuster an einem Wochenende erlebt und sich am Montag deshalb gleich einen Tag freigenommen, was eventuell auch am Memorial Day lag. Auch aus diesem Grund präsentiere ich den gewohnten Report einen Tag später. Zur Orientierung führe ich die Zahlen für das sog. 4-Day-Weekend in Klammern an.

Am Ende ging der Top Spot dann doch recht klar an Ben Stillers Komödie Night at the Museum: Battle of the Smithsonian. Am Ende trennten $ 10 Mio. den Erstplatzierten von seinem Verfolger und so flossen $ 54,17 Mio. ($ 70,05 Mio.) in die Kassen von 20th Century Fox. Vergleicht man die Zahlen mit denen des Prequels, so konnte der Film ordentlich zulegen, wenngleich es fraglich ist, ob er im heiß umkämpften Sommer genauso lange durchhalten wird wie damals in der Post-Weihnachtszeit. Für’s Erste ist man aber sichtlich zufrieden.

Ob man das auch bei Terminator Salvation sagen kann? Guckt man sich einmal die reinen Zahlen an, so lag man mit $ 42,56 Mio. ($ 51,94 Mio.) sogar noch hinter dem Starteinspiel vom unsäglichen dritten Teil und auch die Kritiken, die aus den Staaten zu uns herüber schwappen verheißen nichts Gutes. Rächt sich hier nun doch, dass man mit McG nicht gerade einen Garanten für Qualitätsprodukte engagiert hat oder sind die Fans sauer über das PG-13 Rating oder ist Terminator ohne Schwarzenegger einfach nicht echt? Da der Film jedoch einen “Frühstart” hinlegte und in den Staaten schon am Freitag anlief, sind somit $ 65,32 Mio. auf dem Konto. Ich ahne einen starken Einbruch in der kommenden Woche.

Weiterhin auf Wolke 7 schwebt die Crew von Star Trek, die locker den dritten Platz verteidigen konnte und somit neuerliche $ 22,89 Mio. ($ 29,38 Mio.) in die Kaffeekasse spülte. Somit ist es spätestens jetzt amtlich, dass das Projekt jenseits der $ 200 Mio.-Marke zum Erliegen kommen wird, sind doch jetzt schon $ 191,01 Mio. eingefahren worden. Noch reicht es nicht zur bisherigen Jahresbestmarke. Die ist dann in der kommenden Woche fällig.

Wagt man den Ausblick für das kommende Wochenende so gibt es zwei sehr unterschiedliche Neustarter zu bewundern. Auf der einen Seite kehrt Sam Raimi mit Drag Me to Hell zu seinen Horrorwurzeln zurück, während die Mannen von Pixar mit ihrem neusten Streich Up nach der Boxofficekrone greifen. Ein erneuter Führungswechsel ist wohl unausweichlich.

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Sam Raimi, der in den 89ern mit Tanz der Teufel das Horrorgenre revolutionierte, meldet sich nach einigen Ausflügen in die Welt der Thriller und Superheldenfilme wieder mit einem Horrorfilm zurück.

A loan officer (Alison Lohman) ordered to evict an old woman (Lorna Raver) from her home finds herself the recipient of a supernatural curse, who turns her life into a living hell. Desperate, she turns to a seer to try and save her soul, while evil forces work to push her to a breaking point.

Der Trailer beginnt meiner Meinung nach etwas schwach, legt dann aber eine Schippe zu und macht mich neugierig auf den Film. Die Szene in der sich die Hauptdarstellerin rückwärts ins Bett legt ist wirklich creepy. US Starttermin ist der 29.Mai.