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Jackie Earle Haley, der in seiner Rolle als Rorschach in Watchmen zuletzt einem breiteren Publikum bekannt wurde, übernimmt im Nightmare on Elm Street Remake Reboot laut Variety die Hauptrolle und tritt damit in das Erbe von Robert Englund an.

Mit Rorschach als Freddy könnte ich wirklich leben, Haley hat ein ähnlich markantes Gesicht wie Englund, das wohl auch unter ein paar Latexschichten gut zur Geltung kommen dürfte. Noch lieber hätte ich allerdings Billy Bob Thornton in der Rolle egsehen, der vor einiger Zeit ja auch als Englund-Nachfolger gehandelt wurde.

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Sie kamen, sahen und siegten – jedenfalls für’s Erste. Den sympathischen Kreaturen aus DreamWorks Animationsschmeide war jedenfalls kein Kraut gewachsen und auch dank ausgiebiger Marketingkampagnen, unter anderem für 3-D Projektionen, konnte sich Monsters vs. Aliens mit $ 59,32 Mio. locker an die Spitze setzen. Damit ist es das bisher zweitbeste Startergebnis für eine Nicht-Fortsetzung aus der hauseigenen Animationsschmiede. Das Ganze hat aber insofern einen kleinen Haken, als dass die Preise für 3-D Tickets höher sind als bei normalen Vorstellungen und daher weniger Zuschauer für ein besseres Abschneiden benötigt werden. Wie üblich, muss man jetzt einmal die kommenden Tage beobachten, um einschätzen zu können, wie viel der Film noch holen wird, zumal das Kritikerecho auch ein wenig gespalten ist

Allgemein hat sich das US-Kino nach einer kleineren Durststrecke wieder erholt und das Gesamteinspiel lag 36% über jenem des vergleichbaren Zeitraums des letzten Jahres. Dazu haben natürlich auch andere Filme beigetragen und The Haunting in Connecticut dürfte sicherlich der Überraschungshit des Wochenendes sein. Trotz diverser Horrorfilme im ersten Quartal 2009 war der Grusler, der “auf wahren Begebenheiten” beruhen soll, für stolze $ 23,00 Mio. gut und beschert Lionsgate damit viel Freude.

Dritter im Bunde, und damit sind die vorderen Plätze auch quasi abgearbeitet, ist Knowing, der sich, zu meiner Überraschung, wirklich gut schlägt und gerade einmal ein wenig mehr als 40% im Vergleich zur Vorwoche verliert. Damit scheint 2009 für Nicolas Cage unter einem guten Stern zu stehen, denn weitere $ 14,70 Mio. fließen auf das Konto des Independentstudios Summit. Nach zwei Wochen konnte der Sci/Fi-Film von Alex Proyas somit $ 46,22 Mio. einspielen.

Übrigens als kleine Notiz am Rande kann ich jetzt vermelden, dass Watchmen die $ 100 Mio.-Marke genommen hat. Insgesamt flossen $ 2,73 Mio. aufs Konto, welches auf $ 103,27 Mio. angewachsen ist. Damit darf sich Zack Synder rühmen, den bisher langsamsten Film gemacht zu haben, der nach einem Startwochenende von $ 50+ Mio. die Centurymarke geknackt hat. Bei Warner Bros. wird man darüber sicherlich nicht lachen und auch ein Blick aufs weltweite Gesamteinspiel verrät mit $ 170,55 Mio. nichts Gutes.

Am nächsten Wochenende wird übrigens ein Franchise wiederbelebt, denn Universal schickt Fast & Furious, den vierten Teil der Serie, in die Kinos. Dann wird sich herausstellen, ob noch Benzin im Tank ist.

knowing

Wenn es ein Substantiv im deutschen Sprachgebrauch gibt, das so gar nicht mit Nicolas Cages Rollenauswahl vereinbar ist, so dürfte es das Wörtchen Konstanz sein. Blickt man nämlich auf seine Filmographie der letzten Jahre, so scheint er die Werke, in denen er so mitgespielt hat, scheinbar mittels Würfeleinsatz ausgewählt zu haben und wirklich Herausstechendes war seit Jahren eh nicht mehr dabei.
Immerhin scheint er diesmal insofern ein glückliches Händchen gehabt zu haben, dass der Film Knowing, Alex Proyas letzte Regiearbeit, zumindest in finanzieller Hinsicht kein totaler Flop geworden ist.

Über den Inhalt streiten sich zwar die Geister aber die $ 24,60 Mio. vom vergangenen Wochenende zeugen jedenfalls schon einmal von einem gesteigerten Interesse seitens des Publikums. Dies ist insofern ganz interessant, da der Film von einem Independent-Label, Summit Entertainment, vertrieben wird, die im letzten Jahr ja schon mit dem ersten Twilight-Film für Aufregung sorgten. Auch scheint das US-Publikum weiterhin Interesse an Sci/Fi-Themen zu haben, nachdem sie schon letzte Woche Disneys Witch Mountain auf den ersten Platz halfen. Fraglich dürfte nur sein, wie viel Stehvermögen Knowing besitzt, denn die kommenden Wochen werden sicherlich nicht gemütlicher.

Gute Kritikerwertungen und positive Mund zu Mund Propaganda in den Blogs halfen alles nicht, denn I Love You, Man, die R-Rated-Komödie aus dem Hause DreamWorks/Paramount, musste sich dann doch recht deutlich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, darf sich aber berechtigte Hoffnung machen, gewisse Schläferqualitäten zu besitzen, denn vergleichbare Filme aus dem letzten Jahr (Role Models oder Forgetting Sarah Marshall) haben durchaus einen längeren Atem bewiesen. So sind die $ 17,81 Mio. kein Grund zur Verzweiflung.

Einen dritten Neustarter gab es noch und dieser schaffte es dann auch auf den dritten Platz. Die Rede ist von Tony Gilroys Duplicity, der sich aufgrund der Thematik auch eher an ein erwachseneres Publikum richtete und dafür mit $ 13,97 Mio. gar nicht so übel abschnitt. Auch hier kann man davon ausgehen, dass die Drops an den kommenden Wochenenden nicht so groß ausfallen dürften wie bei Knowing.

Am Ende noch ein kurzes Wort zu Watchmen. Der Film setzt seinen Negativtrend fort und verliert weiterhin rapide an Boden. So war das Werk am dritten Wochenende nur noch für $ 6,80 Mio. gut und dadurch hat der Film noch immer nicht die so wichtige $ 100 Mio.-Marke durchbrochen. Knapp zwei Millionen – $ 98,14 Mio. sind es aktuell – fehlen dem Film noch.
Interessant könnte übrigens das kommende Wochenende werden, da dann der zweite, vorher als Blockbuster prognostizierte Film des Jahres an den Start rollt: Monsters vs. Aliens.

podcast

Da ist er endlich, der erste Podcast, aufgenommen mit meinem Kollegen Frankie.

Mit knapp 1:20 Stunden ist er etwas lang geworden (Der Watchmen unter den Podcasts sozusagen), aber es gab schließlich auch viel zu besprechen.

Wir würden uns sehr über Feedback von Hörern freuen, um den Podcast in Zukunft zu verbessern, also hinterlasst bitte einen Kommentar oder schreibt mir eine email, viel Spaß!

Themen der ersten Ausgabe:

Einleitung und Vorstellung – 0:00:00
Long Weekend – 0:02:07
Franklyn – 0:06:45
Dead Snow – 00:12:35
Book Of Blood – 00:17:03
My Bloody Valentine 3D – 00:19:03
Watchmen – 0:27:45
The Wrestler – 0:50:50
Gran Torino – 0:55:24
Filme auf die wir uns 2009 freuen – 1:01:30
Abspann – 1:17:17

Alternative content

 
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Man kann nicht sagen, dass es sich nicht angedeutet hätte: Jedenfalls sind die Tage auf dem Boxofficethron für Snyders Watchmen schon wieder vorbei und dabei fing es letzte Woche doch so gut an (siehe letzter Report). Doch der Trend, der damals schon angedeutet wurde, setzte sich über die Woche unaufhaltsam fort und kulminierte dann in einem desaströsen Drop von knapp 68% an diesem Wochenende. Für einen Film seines Startvolumens (3500+ Kinos), immerhin 3611 Kinos wurden bedient, ist das damit der viertgrößte Einbruch in der zweiten Spielwoche bisher. Somit lässt sich jetzt schon attestieren, dass eine Hypeblase – zumindest in finanzieller Sicht – mal wieder geplatzt ist. Denn mit den $ 17,82 Mio., die noch einmal eingenommen wurden, befindet man sich bei einem zwischenzeitlichen Einspiel von $ 85,75 Mio. und wird auch nicht mehr viel zulegen können. US-weit sind somit maximal $ 120 – 130 Mio. drin und damit wird Watchmen weit hinter den Erwartungen bleiben, zumal im Internet Zahlen im Raum stehen von $ 130 – 150 Mio. für die Produktionskosten – exkl. Marketing wohlgemerkt – und man davon ausgehen muss, dass ein Film dann schwarze Zahlen schreibt, wenn das zwei-, mindestens aber das dreifache der Kosten an den Kinos eingespielt wurde, je nach Kostenstruktur der Produktion.

Dabei war es sogar noch ein recht knapper Kampf um den zweiten Platz, denn das The Last House on the Left-Remake, welches von Universal ins Rennen geschickt wurde, konnte bessere Freitagszahlen vorweisen als Snyders Comicadaption, brach dann aber über die kommenden zwei Tage ein wenig ein und landete schlußendlich bei $ 14,12 Mio. Das ist für einen R-Rated Horrorfilm nicht so viel, Friday the 13th ($ 55,21 Mio.) und My Bloody Valentine 3-D ($ 21,24 Mio.) starteten mit deutlich mehr, hatten aber auch keine wirkliche Konkurrenz vorzuweisen an den jeweiligen Wochenenden. Insofern kann man noch zufrieden sein.

Doch wer oder was ist denn genau Race to Witch Mountain, der sich dann doch relativ ungefährdet auf den ersten Platz vorschieben konnte? Es ist ein Remake des gleichnamigen Filmes aus dem Jahr 1975 und kann grob als Sci/Fi-Familienfilm bezeichnet werden, der darüber hinaus auch Dwayne “The Rock” Johnsons zweites Engagement in einem Disneyfilm – nach dem 2007er The Game Plan – darstellt. Allgemein war das Startwochenende mit $ 24,40 Mio. solide aber nicht atemberaubend, wenngleich der Film mangels fehlender Konkurrenz die Chance hat, in den nächsten zwei Wochen noch ein wenig Geld zu scheffeln. Nichtsdestotrotz hat das US-Boxoffice zum ersten Mal in diesem Jahr einen ordentlichen Dämpfer bekommen, liegt doch das Einspiel aller Filme um 13% niedriger als während des vergleichbaren Zeitraumes des letzten Jahres und auch die Aussichten für das nächste Wochenende sind nicht so prickelnd, doch darüber und über die komplette Top 10 dieses Wochenendes, berichte ich dann ab ca. Donnerstag  in meinem Blog.

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In meinem Watchmen Review habe ich ja bereits beschrieben, wie gut der Film in Verbindung mit der Graphic Novel funktioniert. Dass man das auch anders sehen kann, vor allem wenn man die Vorlage nicht kennt, habe ich ebenfalls angemerkt. Nun ist es aber nicht so dass sämtliche “Fanboys”, die den Comic lieben auch den Film kritiklos annehmen. Bestes Beispiel dafür ist folgende Debatte zwischen zwei Filmkritikern, die beide mit der Vorlage vertraut sind:

Einige der angesprochenen Kritikpunkte kann ich nachvollziehen, teile sie aber nicht. Zum Beispiel wird der 80er Jahre Soundtrack als “cliché” bezeichnet, der den Zuschauer aus dem Film herausreisst. Das habe ich nun wirklich nicht so empfunden. Ganz unabgängig davon, wie man zu 80er Jahre Musik steht ist der Watchmen Soundtrack eine weitere Hommage an den Comic, der viele Kapitel mit Textzitaten aus den Songs die im Film eingespielt werden beendet. Ganz abgesehen davon spielt Watchmen nunmal in den 80ern, die Verwendung von Songs aus jener Zeit macht also durchaus Sinn. Vor allem Bob Dylans “Times Are Changing” passt wunderbar zur Stimmung während der Eröffnungscredits.

Weiterhin wird kritisiert, der Film vernachlässige die in der Vorlage detaillierteren Beziehungen der Charaktere untereinander. Auch da muss ich widersprechen. Es mag sein, dass mir die Beziehungen nur tiefer vorkamen weil ich das Buch als Grundlage hatte, aber Watchmen lässt sich doch viel Zeit mit der Charaktisierung seiner Protagonisten. Sicher sind diesbezüglich im Vergleich mit dem Comic Abstriche zu machen, aber der Film kommt in diesem Punkt so nahe an die Vorlage heran wie es eben geht.

Dennoch sei nochmal sämtlichen Watchmen-affinen Menschen da draussen die Lektüre der Watchmen Vorlage
ans Herz gelegt, die das Filmerlebnis ganz erheblich aufwertet.

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Ein Blick in die weite Welt des WWW zeigt, dass es aktuell fast nur ein Thema gibt, welches die Filmfans rund um den Globus beschäftigt. Der Grund dafür ist Zack Snyders Watchmen und da ich den Film aktuell noch nicht gesehen habe, konzentriere ich mich ein wenig auf die finanzielle Seite, wobei sich das nun nicht speziell nur auf diesen Film bezieht, sondern ganz allgemein. Immer montags oder dienstags, gibt es hier auf Filmabend einen kleinen Boxoffice-Bericht aus den Staaten, der die groben Geschehnisse zusammenfasst.
Wer es dann etwas genauer möchte, sollte ab ca. Donnerstag in meinem Blog vorbeischauen, wo es noch einmal eine ausführlichere Aufschlüsselung inkl. Ausblick auf das anstehende Wochenende gibt.

Doch genug geschwafelt. Im Grunde gab es nur eine einzige Frage bzgl. des Startwochenendes von Watchmen, nämlich ob der Film ein Opfer des eigenen Hypes werden wird oder sich doch zu einem großen Kassenerfolg mausert. Dabei hat sich Zack Snyder die Ziele selbst hochgesteckt, spielte seine Comicverfilmung 300 am zweiten Märzwochenende 2007 doch satte $ 70,89 Mio. ein und widerlegte damit endgültig die vorherrschende These, dass solche Zahlen nur von reinen Sommerblockbustern erreicht werden können. Kein Wunder also, dass Warner Bros. einen vergleichbaren Starttermin anvisierte, der nach dem Rechtehickhack mit Fox dann ja auch eingehalten werden konnte. Die Vorzeichen waren also positiv, die Blogs voll von Themen zum Film und die ersten Zahlen, die aus den USA gemeldet wurden, bestätigten den allgemeinen Run auf die Verfilmung. So konnten mehr Tickets für die Mitternachtspremieren verkauft werden als bei 300, was einem Einspiel von $ 4,55 Mio. zu $ 2,5 Mio. entsprach. Doch schon am Freitag zeigte sich, dass Snyder seine bisherige Bestmarke nicht erreichen wird. Bei einem Freitagsumsatz von $ 25,1 Mio. lag man wieder hinter den testosterongeladenen Spartanern und dieser Trend setzt sich über das gesamte Wochenende fort.

Bezeichnend an dem Abschneiden von Watchmen ist der Drop vom Freitag zum Samstag, der mit rund 25% relativ hoch ausfiel und durchaus als Indikator für das zweite Wochenende gesehen werden kann. Es scheint, als würde nicht genug Mund zu Mund Propaganda generiert, um auch den Ottonormalverbraucher in die Kinos locken zu können, was auch an der Marketingkampagne zu liegen scheint, die es auch ein wenig versäumt hat, nicht nur auf die spektakuläre Optik einzugehen, sondern auch die einzigartige Stellung der Vorlage zu würdigen, so dass sich der gemeine Zuschauer bewusst ist, es hier nicht nur mit einem “ordinären” Comicfilm zu tun zu haben. Nichtsdestotrotz sind die $ 55,21 Mio., die der Film an den US-Kinos einsammeln konnte, ein ordentliches Brett und das bisher beste Startwochenende des noch jungen Jahres bzw. das bisher drittbeste für den März insgesamt – hinter 300 und Ice Age: The Meltdown. Auch wurde erneut das Potential der gleichzeitigen IMAX-Auswertung unterstrichen, konnten doch fast 10% des Umsatzes alleine in den 124 Kinos erwirtschaftet werden, die mit dieser Technik ausgestattet waren – im Vergleich zu den normalen restlichen knapp 3500, die den Film sonst noch zeigen. Wegweisend für das Projekt wird auf jeden Fall das kommende Wochenende für den Film, denn da muss er beweisen, wieviel Substanz wirklich in ihm steckt. Die Konkurrenz wartet jedenfalls schon.

watchmen

OT: Watchmen
USA 2009
R: Zack Snyder
D: Jackie Earl Haley, Billy Crudup, Jeffrey Dean Morgan, Patrick Wilson
IMDb:
http://www.imdb.com/title/tt0409459/

rating9base

Die USA in den 80er Jahren: Der Krieg in Vietnam ist gewonnen, Präsident Nixon regiert schon in seiner fünften Amtszeit, und die Welt steht Tage vor einem Atomkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Sovjetunion. Düstere Aussichten, die Alan Moore da in seiner Über-Graphic Novel aus dem Jahr 1986 zeichnet. Und auch wenn der kalte Krieg mittlerweile längst vorbei ist, die Geschichte der Vorlage, die von der New York Times als einziges Comic in die Liste der besten 100 amerikanischen Romane aufgenommen wurde ist heute mindesten genauso aktuell wie zu ihrer Entstehungszeit. Der ideale Zeitpunkt also für eine Verfilmung des Werks, das lange als das wohl einzige unverfilmbare Comic galt.

Zack Snyder hat es trotzdem getan und eigentlich konnte der Mann nur alles falsch machen. Watchmen ist kein Spiderman oder Batman und vor allem kein X-Men. Die Charaktere eignen sich nicht für kinotaugliche Actionfilme sondern funktionieren nur im Kontext der fast schon monströsen Hintergrundgeschichte. Die Vorlage ist derart komplex und tiefgründig, dass man mit einer detailgenauen Verfilmung wohl viele Nichtkenner der Graphic Novel und die Mehrheit der Kinogänger vor den Kopf stösst, die einen kurzweiligen Popcornspaß erwarten. Gestaltet man den Film massenkompatibel muss man zwangsläufig den engen Rahmen der Vorlage verlassen und vergrault die Fanboys. Und das letzte was sich Snyder erlauben kann sind angepisste Fanboys. Ein Dilemma also, das Snyder aber so gut lösen könnte wie es eben ging.

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